42 – oder doch 137?

In dem Roman Per Anhalter durch die Galaxis von Douglas Adams beantwortet ein Supercomputer nach einigen Millionen (!!) Jahren Rechenzeit die Frage „nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest“ so souverän, wie das ein Computer kann, mit

„42“.

Einer Antwort, mit der die Protagonisten des Romans leider überhaupt nichts anfangen können. Oder können sie das nicht, weil es auf diese Frage für den Menschen einfach keine Antwort gibt?

Doch diese Frage hat sich nicht nur Douglas Adams gestellt, auch C. G. Jung und Wolfgang Pauli sind dem Rätsel der kosmischen Zahl nachgegangen. Ganz ernsthaft! Sie vermuteten die Antwort jedoch eher in der Zahl

„137“.

Dieses Thema, die ‚Frage nach dem Leben, dem Kosmos und dem ganzen Rest‘, hat mich schon immer fasziniert. Und je besser ich all diese Zusammenhänge zu verstehen beginne, um so klarer wird mir, dass wir die letzte Frage nicht beantworten können.

Der Erkennende kann sich nun mal nicht selbst erkennen. Aber er kann sich seiner selbst bewusst sein, auch wenn er sich selbst nicht erkennen kann. In meinen Träumen begegnet mir, was mich beschäftigt, mir aber nicht explizit bewusst ist. Die „Morpheus“ fordert mich also auf, hinter das Offensichtliche zu schauen, es inspiriert mich, bisher noch nicht Gedachtes zu denken, mich darauf einzulassen und Unbekanntes zu erkennen zu suchen.

Doch damit ich Erkenntnisse wirklich verstehen kann und dabei aber nicht in Mystizismus abdriften will, bin ich aufgefordert, diese Gedanken m alltäglichen Geschehen zu verifizieren. Dafür gibt es für mich nur den Dialog.

Das heißt meine Welt zu denken, wie sie ist, so gut ich eben kann,