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Von 42 zu 137

In dem Roman Per Anhalter durch die Galaxis ist ‚42‘ die von einem Supercomputer nach einigen Millionen Jahren Rechenzeit gegebene Antwort auf die Frage „nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest“, mit der die Protagonisten letztlich nichts anfangen können, weil die Frage zu vage gestellt war.

Mittlerweile konnten die Physiker der Frage etwas konkreter nachgehen, sie kamen dabei aber nicht auf ‚42‘, sondern auf die Zahl ‚137‘. Eine Zahl, die in der Physik schon lange als Mysterium gilt. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts postulieren Physiker, dass die eigentlich belanglos erscheinende Zahl 137 die Antworten auf das Universum in sich trägt. Im Speziellen geht es um die Frage, ob das Universum eine fundamentale Struktur besitzt, die sich dem Menschen durch spezielle Zahlen erschließen könnte.

In der Wissenschaft ist diese „magische Zahl“ als „Feinstrukturkonstante α“ bekannt, die genaugenommen den Umkehrwert 1/137 (beziehungsweise 1/137,03599913) beschreibt und keine ganze Zahl in mathematischen Sinne, sondern einen physikalischen Wert beschreibt.

Das Besondere an α: Die Konstante gilt als das beste Beispiel für eine reine Zahl, das heißt sie besitzt keine Dimension in Form einer Einheit wie Kilogramm oder Zentimeter. Sie ergibt sich als Kombination aus den fundamentalen Naturkonstanten e (elektrische Ladung), h (Wirkungsquantum) und c (Lichtgeschwindigkeit) und verknüpft auf diese Weise Quantentheorie (e,h) und Spezielle Relativitätstheorie (c) miteinander. Dadurch gilt α als zentrales Element der Relativistischen Quantenmechanik.

Vielleicht hat sie ja direkt oder indirekt etwas mit den Informationen zu tun, die die Basis von allem sind, wie die Quantenphysik festgestellt hat. Unter diesen sogenannten Quanteninformation versteht man die in quantenmechanischen Systemen vorhandene Information, die nicht mit den Gesetzen der klassischen Informationstheorie beschrieben werden kann. Quantenmechanische Prinzipien wie Superposition und Verschränkung von Zuständen spielen eine zentrale Rolle.

Diese „Grundsubstanz“ bilden die AQIs, eine abstrakte Quanteninformation, welche als bedeutungsfrei und bedeutungsoffen verstanden werden müssen und die in Lebewesen eine Bedeutung haben können. Ich selbst organisiere mich ja nicht linear, sondern komplex. Vielleicht hilft mir ja dabei die Zahl ‚137‘ gedanklich weiter.

Wer weiß?!